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Google stellt den Fitbit Air vor: Armband ohne Display wie Whoop

Junger Mann mit Fitnessuhr beim Outdoor-Workout, andere joggen und dehnen im Hintergrund.

Google hat soeben den Fitbit Air vorgestellt – ein Fitnessarmband ohne Display, das sich ganz auf Gesundheits- und Wohlbefinden-Tracking konzentriert und sich dabei klar am Konzept von Whoop orientiert, einer bei Sportlerinnen und Sportlern immer beliebteren Marke.

Wer Cristiano Ronaldo verfolgt, hat vermutlich schon mindestens ein Foto oder Video gesehen, auf dem der Fussballer ein ungewöhnliches, bildschirmloses Armband trägt. Dabei handelt es sich um ein Whoop-Armband: Es ist auf die Gesundheitsüberwachung ausgelegt und setzt als Besonderheit auf mehr Tragekomfort und bewusstes Abschalten – eben weil kein Display ablenkt. Genau in diese Richtung geht nun auch Google mit seiner Marke Fitbit.

Der Neuzugang heisst Fitbit Air, kostet 99,99 Euro und soll laut Unternehmen so bequem sein, dass man irgendwann gar nicht mehr merkt, dass man ihn überhaupt trägt. Zudem wirkt der Fitbit Air unauffälliger als eine klassische Smartwatch. Und weil eben kein Bildschirm vorhanden ist, bekommen Nutzerinnen und Nutzer Gesundheits- und Aktivitätsdaten, ohne ständig durch Benachrichtigungen oder Anzeigen abgelenkt zu werden.

Sensoren und Gesundheitsfunktionen des Fitbit Air

Auch wenn das Design bewusst schlicht gehalten ist, steckt im Fitbit Air eine ganze Reihe an Sensoren. Google erklärt, dass das Armband den Herzrhythmus überwacht und Alarm schlagen kann, wenn Vorhofflimmern erkannt wird. Zusätzlich ist ein SpO2-Sensor an Bord, der den Sauerstoffgehalt im Blut erfasst.

Darüber hinaus misst der Fitbit Air weitere Werte, darunter die Ruheherzfrequenz, die Herzfrequenzvariabilität sowie die Schlafdauer.

Training mit Google Health: automatische Erkennung und Auswertung

Wenn Sport ansteht, können Sie eine Einheit in der App Google Health starten – oder einfach loslegen. Denn der Fitbit Air soll „gängige Aktivitäten automatisch erkennen und verfolgen“, um anschliessend eine Zusammenfassung der Trainingseinheit bereitzustellen.

Akkulaufzeit: Tracking rund um die Uhr, bis zu eine Woche

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Laufzeit: Obwohl das Armband 24h/24 und 7j/7 aufzeichnet, gibt Google an, dass der Akku des Fitbit Air bis zu eine Woche durchhält.

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Unauffälliges Gerät, starke KI im Hintergrund

Der Fitbit Air kann ab sofort vorbestellt werden und kommt ab dem 26. Mai in den Handel. Google legt dem Armband drei Monate Google Health Premium bei; danach wird diese Option kostenpflichtig.

Neben den Standardfunktionen wie Aktivitäts-, Schlaf- und Gesundheits-Tracking bietet das Premium-Abo zusätzliche Vorteile: einen auf Gemini basierenden Coach, eine Trainingsbibliothek, deutlich detailliertere Schlafauswertungen sowie Einheiten zur „Achtsamkeit“. Ausserdem erstellt Google Health Premium proaktive Hinweise, die dabei helfen sollen, die eigene Fitness gezielt zu verbessern.

Da der Fitbit Air direkt gegen Whoop antritt – eine Marke, die mit Spitzensportlern wie Cristiano Ronaldo oder Lebron James in Verbindung gebracht wird – hat sich Google ebenfalls prominent aufgestellt und kooperiert mit NBA-Spieler Stephen Curry.

Beim Stil setzt Google auf Flexibilität: Das Elektronikmodul lässt sich vom Band lösen, wodurch sich Farbe und Bandtyp unkompliziert wechseln lassen (etwa, um das Silikonarmband gegen eine dezentere Variante auszutauschen).

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